Schaalsee
In Deutschland erwirbt der WWF große Flächen, damit Seen, Wälder und Moore sich ungestört entwickeln können. Zu diesen Großschutzprojekten gehört auch die Schaalsee-Landschaft. Einst verlief die deutsch-deutsche Grenze durch dieses Hügel- und Seenparadies zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Die Natur profitierte davon und konnte sich fast ungestört entwickeln. Eingebettet in von der Eiszeit geformtes Hügelland bilden 24 Seen und Teiche die einzigartige Schaalsee-Landschaft. Zusammen mit Mooren, urwüchsigen Buchenwäldern und alter Kulturlandschaft begünstigen sie eine reiche Tier- und Pflanzenwelt. Herzstück der Region ist der Schaalsee, mit 72 Metern tiefstes Binnengewässer Norddeutschlands. Eine Vielzahl bedrohter Arten hatte sich in diesen ehemaligen innerdeutschen Grenzraum zurückgezogen. Die Schaalsee-Landschaft ist heute auf mecklenburgischer Seite ein UNESCO-Biosphärenreservat und auf schleswig-holsteinischer Seite ein Naturpark.
Damit die Schaalsee-Landschaft auch in Zukunft Heimat für bedrohte Tiere und Pflanzen bleibt, engagiert sich die Berendsohn AG in einer Partnerschaft mit dem WWF in dieser Region.
Im Rahmen ihrer "Waldschutzinitiative" wurde das Baumpatenprojekt ins Leben gerufen und in der Zeit von 2008 bis 2010 insgesamt 45.000 Bäume gepflanzt. Dies waren überwiegend Rotbuchen, Eichen, Eschen, Hainbuchen sowie andere heimische Baumarten.
Weiterführender Link: WWF Deutschland
Foto oben: Dieter Weiher, GNU Free Documentation license
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