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Wissenswertes

2011 - Das Jahr der Wälder

2011 wurde von der UNESCO zum Jahr der Wälder erklärt. Ziel ist es, das Bewusstsein und Wissen um die Erhaltung und nachhaltige Entwicklung aller Arten von Wäldern zum Nutzen heutiger und künftiger Generationen zu fördern.

Fakten rund um den Wald

  • In Deutschland gibt es rund 11,1 Hektar Wald. Dies entspricht rund einem Drittel der gesamten Fläche.
  • Die Waldfläche hat in den letzten 40 Jahren um 1 Mio. Hektar zugenommen.
  • In deutschen Wäldern kommen 1.215 Pflanzenarten vor, darunter 76 Baumarten.
  • Die häufigsten Baumarten in Deutschland sind Nadelbäume wie Fichten (28%) und Kiefern (24%), gefolgt von den Laubbäumen Buche (15%) und Eichen (10%).
  • Wer eine besonders große Vielfalt an Tieren sehen will, sollte in einen Buchen-Urwald gehen: In diesen, in vielen Teilen Deutschlands ursprünglichenWäldern, sind rund 6.700 verschiedene Tierarten zuhause.
  • Wald-Wärme: 2009 war Holz mit 37% der wichtigste Energieträger bei den erneuerbaren Energien.

(Quelle: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz)

Die Buche

Artenmerkmale:

  • Höhe: bis 45 m
  • Durchmesser: bis 150 cm
  • Alter: bis 300 Jahre

Waldbauliche Eigenschaften:

Die Buche ist eine ausgeprägte Schattenbaumart, denn sie zeigt auch bei nur 20% Lichtstärke kaum eine Beeinträchtigung ihres Wachstums. Sie ist außerdem gekennzeichnet durch ein lang anhaltendes Wachstum. Diese Eigenschaften machen sie zu einer konkurrenzstarken Baumart. Die wichtigsten Mischbaumarten der Buche sind – je nach Standort – Eiche, Bergahorn, Fichte und Douglasie.
(Quelle: www.wald.de)

Die Eiche

Artenmerkmale:

  • Höhe: bis max. 40 m
  • Durchmesser: 250 cm
  • Alter: bis 1.000 Jahre

Waldbauliche Eigenschaften:

Die Stieleiche gehört zu den Lichtbaumarten, Sie benötigt zum Gedeihen einen hohen Lichtgenuss und ist somit konkurrenzschwach. Charakteristisch für Lichtbaumarten ist ein sehr schnelles Jugendwachstum, das frühzeitig seinen Zenit erreicht, während das Wachstum im Alter sehr langsam voranschreitet. Waldbaulich spielt die Stieleiche eine wichtige Rolle, da sie im hohen Alter sehr wertvolles Holz liefern kann. In der Mischung mit anderen Baumarten, vor allem mit der Schattenbaumart Buche, muss für sie bei jedem waldbaulichen Eingriff besonderes Augenmerk gelten, um ein „Untergehen“ zu verhindern. Gängige Mischungsformen sind beispielsweise solche mit Hainbuche, Winterlinde und Buche.
(Quelle: www.wald.de)

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